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Mais-Jagd

Der Neubau der beiden Biogasanlagen in Rosdorf bewegt die Jagdgenossenschaften und die Jagdpächter sehr. Vielfache Lösungsmöglichkeiten werden immer wieder hin und her diskutiert. Wir haben diese Diskussion zusammen geführt und eingeladen zum

Informationsgespräch Biogasanlagen und Jagdverpachtung
am Dienstag, den 05. Oktober 2010 um 20 Uhr Seminarraum Landvolkhaus

Tagesordnung:

1.      Begrüßung und Vorstellungsrunde

2.      Vorstellung BGA Rosdorf - Fakten

3.      Bioenergiemaisanbau und Jagdverpachtung

4.      Verschiedenes

Eingeladen waren Vertreter der Biogas Göttingen GmbH & Co KG und die Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer im südl. Leinetal und angrenzenden Bezirken.

In guter Gesprächsatmosphäre wurden unterschiedlichste Lösungsansätze diskutiert. Dem regelmäßigen Austausch zwischen den beteiligten Personen und Institutionen kommt zentrale Bedeutung zu.

Beispielsweise haben die Landwirte selbst durchaus Möglichkeiten in Absprache mit dem jeweiligen Jagdpächter die Bejagbarkeit zu verbessern. Die Information über die anstehende Ernte, Anlage von Blühstreifen oder Schneisen oder die Auswahl von Flächen wurden andiskutiert. Revierübergreifende Jagden und der Fleiß der jeweiligen Jagdpächter waren ebenso Thema. Jede Form von Maisanbau wurde von den Vertretern der Jagd als problematisch angesehen.

Die Beteiligten waren sich darüber einig, dass das Risiko hoher Wildschäden theoretisch eher ansteigt, aktuell aber noch keine Fälle aufgetreten sind. Das Zusammenkommen vor einem solchen Fall ist somit gut und wichtig. Als weitere Idee wurden Fonds- und  Versicherungslösungen genannt.

Das Landvolk wird sich bemühen, die betroffenen Institutionen zu weiteren Gesprächen zusammen zu führen.

      

 

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