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Jägerrunde

Die Diskussionen rund um Bioenergiemaisanbau, Jagdverpachtung, Bauern, Jäger und Wildschaden werden an vielen Stellen im Landkreis geführt. Wir haben daher diese Diskussion auf Landkreisebene zusammengeführt. Dazu haben wir eine Reihe von Vertretern angesprochen, die Ihre Teilnahme jeweils spontan und gern zugesagt haben. Dafür zunächst einmal herzlichen Dank.   


Diskussionsrunde
Bioenergiemaisanbau und Jagdverpachtung
Mittwoch den 3. Juni 2009, 9:30 Uhr Landvolkhaus, Seminarraum

Vertreten waren

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die Jagdgenossenschaften (durch den ZJEN und einige betroffene Jagdgenossenschaften)

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die Jägerschaften im Landkreis (durch  JS Duderstadt und JS Göttingen und JS Hann Münden)

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die Landwirtschaft durch das Landvolk

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der Landkreis

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 die Landwirtschaftskammer

Eine insgesamt sehr fruchtbare und faire Diskussion zwischen den Beteiligten im Landvolkhaus hat folgende Punkte als wichtig erachtet:

bulletDie gegenseitige Kommunikation und der regelmäßige Austausch aller Beteiligten ist sinnvoll und sollte zukünftig noch verstärkt werden. Dabei ist insbesondere nicht nur diese Gesprächsrunde gemeint, sondern der intensive Austausch zwischen Jagdpächter, Jagdgenossenschaft und Landwirten vor Ort.
bulletDer vorbeugenden Verhinderung von Wildschäden, z.B. durch Schneisen oder Anbauplanung, kommt zukünftig eine besondere Bedeutung zu. Auch hier ist das direkte Gespräch und die aktive Zusammenarbeit vor Ort zwischen Landwirt und Jagdpächter unerlässlich.
bulletDie Vermeidung von Ärger und Unstimmigkeiten bei der Regulierung des Wildschadens hängt häufig vom Umgang der Beteiligten miteinander ab. Hier sind alle aufgerufen, sachlich und fair miteinander umzugehen.
bulletDie Jagdgenossenschaften als Vereinigung der Grundeigentümer sind Verpächter des Jagdrechtes und damit in besonderer Pflicht, den Jägern als ihren "Kunden", besondere Beachtung zukommen zu lassen. Auch eine teilweise Verwendung des Jagdertrages für jagdliche Verbesserungen sollte in den Genossenschaften diskutiert werden.
bulletDurch den zunehmenden Bioenergiemaisanbau sind auch die Anlagenbetreiber in einer besonderen Verantwortung. Hier sollten Gespräche mit den Betreibern aufgenommen werden, um Koordinierungsmöglichkeiten auszuloten. beispielsweise könnte eine koordinierte Anbauplanung hilfreich sein.
bulletGemeinsame zu entwickelnde Anbaukonzepte, wie z. B. Untersaaten in Mais und die Ausgestaltung der Schneisen sollen für das Anbaujahr 2010 in Angriff genommen werden.

Vereinbart wurde, die Gespräche zukünftig regelmäßig oder nach Bedarf weiter im Auge zu behalten.

 

 
   

 

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