Zur Diskussion stand die Frage, ob die EU
Schweinefleischexporte negative Auswirkungen auf die Landwirtschaft in den
entsprechenden Ländern haben.
Francesco Mari hat die Auswirkungen von gestützten
Fleischexporten der EU in den Entwicklungsländern deutlich beschrieben.
Durch seiner Tätigkeit in der Entwicklungshilfe konnte er anhand von eigenen
Erfahrungen einen guten Eindruck vermitteln.
Im Sinne der Göttinger Landwirtschaft haben sich Hubert
Kellner und Reinhard Schneemann für eine Marktregulierung ausgesprochen.
Diese sei jedoch nur begrenzt sinnvoll und keinesfalls eine Dauerlösung. Die
Möglichkeiten, die die WTO zulässt, müssen ausgeschöpft werden, um
langfristige Strukturschäden der deutschen Veredelungswirtschaft zu
vermeiden. Die Märkte werden sich stabilisieren.
Die anschließende kontroverse Diskussion konnte leider
nicht mit einem abschließenden Ergebnis beendet werden.