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Ende März 2011 fanden die
ersten Erörterungstermine zu grundsätzlichen Fragen zum geplanten
Stromtrassenbau
von Wahle nach Meklar
in der Stadthalle Northeim statt. Wir konnten gemeinsam mit unseren
ebenfalls betroffenen Kollegen der Nachbarkreisverbände die Position der
Landwirtschaft und der Grundeigentümer darlegen.
Das mediale Interesse war groß, der Besuch der
Veranstaltung eher gering. Neben den Träger öffentlicher Belange waren die
Bürgerinitiativen eingeladen.
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Eine wichtige Forderung haben wir klären können: Der Antragsteller (TennetTSO)
hat zugesagt, einen Mindestabstand der Freileitungen von 11m einzuhalten,
der Verfahrensführer wird dies in die Genehmigung einarbeiten. |
Trotzdem bleiben viele Fragen und Kritikpunkte offen:
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Über eine echte Bündelung von Trassen wird scheinbar nicht
nachgedacht. |
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Detaillierte Diskussionen um Standorte, Eingriffe und Ausgleich sind
erst im folgenden Planfeststellungsverfahren zu behandeln. Trotzdem haben
wir schon auf wichtige Punkte hingewiesen. |
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notwendige A/E Maßnahmen - Ressource Boden - unklar |
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Einschränkungen bei ldw. Baumaßnahmen - unklar |
Zum Thema Erdkabel ist die Situation noch
problematischer:
 | Die Störung während der
Bauphase in die ldw. Flächen ist im Vergleich zum „normalen“ Trassenbau
erheblich größer. |
 | Die dauerhafte Belastung der in
Anspruch genommenen Flächen ist erheblich:
 | Der
Flächenbedarf an Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen steigt erheblich. |
 | Die ldw.
Nutzung bleibt durch die dauerhafte Erwärmung erheblich. |
 | Die
eingeschränkte Bebaubarkeit schmälert unsere Entwicklungsmöglichkeiten.
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 | Die
gestörte Wasserführung, ggf. erhöhte Erosionsgefahr, mindert
Ertragspotentiale. |
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 | Die Ausübung der Jagd ist durch
den erheblich stärker störenden Bau der Erdverkabelung stärker betroffen
als beim normalen Trassenbau. |
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Eine Erdverkabelung bei Göttingen ist wahrscheinlich, somit der
Eingriff für uns erheblich. |
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Die 15 m breite und ca. 40 Grad (bis zu 90 Grad) warme Leitung wird zu
einem "Todesstreifen" führen. |
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Die erheblichen Probleme der drohenden Erdverkabelung wurden
verdeutlicht. Möglicherweise sind die Eingriffe bei der HGÜ Technik
geringer. Dazu liegen aber zum einen keine Planunterlagen vor. Eine
detaillierte Prüfung sollte stattfinden. |
Wir halten Sie auf dem Laufenden....
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